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Altstandort - Wiedernutzung / Altstandortmanagement

Altstandort - Wiedernutzung / Altstandortmanagement

 

Die Idee

  • Von über 500 durch Industrie und Gewerbe vorgenutzten Flächen im Landkreis Goslar könnten rund 150 wiederbelebt werden.
  • Altstandortmanagement nutzt dieses Potenzial. Gemeinsam mit Investoren und Entscheidern wird ermittelt, welche Schritte nötig sind, um anschließend Betriebe darauf anzusiedeln.
  • Altstandortmanagement macht brachliegende Flächen wieder nutzbar!

Die Praxis

Wichtigstes Medium sind die "runden Tische". Der Altstandortmanager ist zentraler Ansprechpartner und bringt als Moderator und Koordinator alle Beteiligten zusammen. Dies sind je nach Bedarf

  • Städte und Gemeinden,
  • Grundeigentümer,
  • Ingenieurbüros,
  • potenzielle Investoren,
  • zur Sanierung Verpflichtete,
  • Experten des Landkreises aus den Bereichen Regionalplanung, Bodenschutz, Abfallrecht, Gewässerschutz, Naturschutz, Baurecht und  Wirtschaftsförderung.

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Erster Schritt

  • Informationen werden ausgetauscht,
  • Nutzungsperspektiven werden aufgezeigt,
  • ein Handlungsrahmen zum weiteren Vorgehen wird vereinbart.

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Folgeschritte

  • Ziele für die Nachnutzung und Finanzierung werden formuliert,
  • Risiken und Potenziale werden abgeschätzt,
  • Nutzungsoptionen werden auf die Gefährdungsabschätzung abgestimmt,
  • die bauleitplanerischen Voraussetzungen werden geschaffen
  • die Sanierungsplanung wird gemeinsam erarbeitet.

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Projektabschluss

Die neue Grundstücksnutzung beginnt!

Die Vorteile für Investoren

  • Begleitung
    Der gesamte Entwicklungsprozess wird von der Flächenauswahl bis hin zur konkreten Betriebsansiedlung im partnerschaftlichen Dialog vom Altstandortmanager begleitet.

  • Zeit- und Kostenersparnis
    Der Fachbereich Bodenschutz/Altlasten hat in vielen Fällen bereits umfangreiche geleistet. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse und somit ohnehin vorhandenen Informationen erleichtern die Beurteilung der Flächen. Das bedeutet für Investoren einen deutlich verringerten Zeit- und Kostenaufwand. 

  • Risikominimierung:
    Vorgenutzte Flächen werden im Hinblick auf das Altlastenrisiko – oftmals aus Unkenntnis und daher überbewertet – kritisch betrachtet. Der Landkreis trägt mit seinen Fachleuten dazu bei, dieses Risiko zu mindern.

  • Standortvorteile:
    Gerade vorgenutzte Standorte bieten Vorteile, die auf der "grünen Wiese" nicht vorhanden sein können, z. B.
    • ihre Lage,
    • die vorhandene Verkehrsanbindung,
    • ihre Nähe zu anderen Unternehmen,
    • die in der Regel bereits vorhandene kommunale Erschließung.

  • Verkehrsverbindungen:
    Das Kreisgebiet selbst bietet verkehrsgünstige Anbindungen:
    • Die Ballungsräume Hannover, Braunschweig und Göttingen befinden sich in einem durchschnittlichen Entfernungsradius von einer Lkw-Stunde.
    • Im Raum Seesen gibt es direkten Zugang zur Bundesautobahn A 7. Im Norden und Osten erschließen die Bundesautobahn A 395 und die Bundesstraße B 6 den Landkreis.
    • Die Standorte des Harzes sind über diverse Bundesstraßen erreichbar.

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Die Vorteile für die Region

  • Gewerbliche Neubauten entstehen nicht ausschließlich auf der "grünen Wiese".
  • Belastete Flächen werden saniert.
  • Der Lebens- und Wirtschaftsraum Landkreis Goslar wird gestärkt.
  • Die Wiederbelebung brach liegender Flächen ist ein wichtiger Baustein für eine nachhaltige Entwicklung der Region:
    • ökologisch: kein neuer Flächenverbrauch,
    • ökonomisch: wirtschaftlicher Nutzen für alle Beteiligten,
    • sozial: neue oder erhaltene Arbeits- und Ausbildungsplätze.

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Die Erfolgsbeispiele

  • Frau-Sophienhütte-Süd
    Sicherung eines ehemaligen Hüttengeländes in der Stadt Langelsheim durch Oberflächenversiegelung und Spundwand. Die kontaminierte Fläche wurde so gesichert, dass eine Gefährdung für Mensch und Grundwasser größtmöglich minimiert ist. Die Stadt Langelsheim hat hier gemeinsam mit dem Landkreis Goslar einen Altstandort mit den Methoden des Altstandortmanagements baureif entwickelt. Dieses Projekt war Ideengeber für die Entwicklung und Einführung des Altstandortmanagements beim Landkreis Goslar. Nach Abschluss der kommunalen Erschließungsarbeiten kann dieses Areal jetzt gewerblich wieder genutzt werden.

  • Halde ehem. Schacht Caroline
    Sicherung einer Halde aus der bergbaulichen Vergangenheit in der Bergstadt Clausthal-Zellerfeld mittels eines gemeinsam abgestimmten Sanierungskonzeptes. Eine Betriebsansiedlung wurde ermöglicht und gleichzeitig kann eine Gefährdung für Mensch und Grundwasser ausgeschlossen werden.

  • Ehem. Metallwerk Sperrluttertal
    Sicherung des Betriebsstandortes eines der größten in der Bergstadt St. Andreasberg ansässigen Arbeitgeber. Nach umwelttechnischer Untersuchung wurden die Sanierungsziele in der Bauleitplanung verankert.

  • Gewerbeflächen Posthof
    In der Gemeinde Liebenburg läuft derzeit eine Angebotsplanung auf einem industriell vorgenutzten Altstandort. Hier wurde ein strategisches Vorgehenskonzept erarbeitet, um die Bausteine "Nachhaltiger Branchenmix für eine Nachnutzung", "Bewertung und Sanierung der Schadenslage" und "Entwicklung eines Vermarktungskonzeptes" zu bewegen. In diesem speziellen Fall geschieht dies im Rahmen einer Kooperation zwischen der betreffenden Gemeinde, dem Landkreis Goslar und einem Unternehmen für Liegenschaftsentwicklung und Flächenrecycling.

  • Weitere Projekte
    befinden sich derzeit im Entwicklungsprozess.

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Das Informationsangebot

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