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Friedhöfe
© ANNEMARIE WAGNER / Fotolia.com 

Friedhöfe der Stadt Langelsheim

Im Stadtgebiet Langelsheim gibt es insgesamt fünf städtische Friedhöfe in vier Stadtteilen. Bestattungsformen und Gebühren können Sie der Friedhofssatzung bzw. der Friedhofsgebührensatzung entnehmen.

Die Friedhöfe sind während der an den Eingängen bekannt gegebenen Zeiten für den Besuch geöffnet.

Bei Fragen oder Beanstandungen zum Unterhaltungszustand der Friedhöfe wenden Sie sich bitte an den Bauhof, Telefon: 05326 9967-12 oder direkt an die Friedhofswärter vor Ort.

 

Einebnung von Grabstellen auf den Friedhöfen

Gemäß §§ 11, 14 Abs. 1, 15 Abs. 5 und 16 Abs. 2 der Friedhofssatzung der Stadt Langelsheim in der zurzeit gültigen Fassug gehen Grabstellen nach Ablauf der Ruhefrist bzw. Nutzungszeit von 20 bzw. 30 Jahren wieder in das Eigentum der Stadt über.

Auf Antrag kann das Nutzungsrecht an Wahlgräbern durch Zahlung einer Gebühr lt. Gebührensatzung in der zurzeit gültigen Fassung (pro Jahr 77,00 € je Stelle - Urnenwahlgräber pro Jahr 55,00 € je Stelle) verlängert werden, soweit nicht für einzelne Grabfelder eine Verlängerung ausgeschlossen ist.

Zur Einebnung werden die Grabstellen bis zum Jahre 1987 bzw. 1997 (Kindergräber) aufgerufen. Ausgenommen sind hiervon die Grabstellen, die bereits verlängert wurden.

Anträge auf Verlängerung des Nutzungsrechts können bei der Friedhofsverwaltung bis vier Wochen nach Ablauf des Nutzungsrechts der betreffenden Grabstelle schriftlich gestellt werden.

Eine Verlängerung der Ruhefrist bei Reihengräbern ist nicht möglich.

Gleichtzeitig wird darauf aufmerksam gemacht, dass die Grabeinfassungen und Denkmäler von Grabstellen, für die keine Verlängerungsanträge gestellt werden oder die nicht verlängert werden können, durch die Angehörigen entfernt werden müssen. Sollte dies nicht geschehen, werden sie durch die Stadt Langelsheim beseitigt und gehen somit in das Eigentum der Stadt über.

Überprüfung der Grabsteine durch die Grabstellenunterhaltspflichtigen

Gemäß § 21 der Friedhofssatzung der Stadt Langelsheim in der zurzeit gültigen Fassung sind Grabstellenunterhaltspflichtige für jeden Schaden haftbar, der anderen infolge ihres Verschuldens, insbesondere durch Umfallen der Grabmäler oder Abstürzen von Teilen, zugefügt wird.

Es genügt nicht, wenn die jeweiligen Grabstellenunterhaltspflichtigen für die Beseitigung der augenscheinlichen Mängel sorgen. Die Grabstellenunterhaltspflichtigen sind vielmehr gehalten, den Grabstein für den sie jeweils verantwortlich sind, regelmäßig auch auf versteckte Mängel zu überprüfen, da winterlicher Frost, starke Regenfälle, Senkungen durch Hohlräume, eindringende Wurzeln oder frisch ausgehobene Gräber in der Nachbarschaft erfahrungsgemäß die Standsicherheit erheblich beeinträchtigen können.

Schließt die Beschaffenheit eines Grabmales nicht jede Gefahr von vornherein aus, so sind die Grabstellenunterhaltspflichtigen gehalten, mindestens einmal im Jahr - insbesondere nach Abschluss der Frostperiode - eine Standsicherheitsprüfung des Grabsteines durchzuführen.

 

 

Hinweis für Bestattungsinstitute:

Für Verstorbene, die auf einem der städtischen Friedhöfe beigesetzt werden sollen, ist ein Bestattungsantrag bei der Stadt Langelsheim zu stellen. Das entsprechende Formular finden Sie rechts in der Randspalte zum Download. Nur wenn ein unterschriebener Bestattungsantrag eingereicht wird, wird der Bestattung auf einem städtischen Friedhof zugestimmt. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Sachbearbeiterin.

Kontakt

Sabrina Hönle
Bauamt
Friedhofsangelegenheiten
Telefon: 05326 504-32
Fax: 05326 504-66
E-Mail oder Kontaktformular