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Wolfshagen im Harz

Wolfshagen im Harz - Natur pur

Staatlich anerkannter Luftkurort

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Wolfshagen im Harz: Stadtteil Wolfshagen im Harz; Renaturierter Steinbruch

Eingebettet in die traumhafte Nordharz-Landschaft zwischen Innerste- und Granestausee, liegt Wolfshagen im Harz in einem breiten idyllischen Tal, umgeben von herrlichen Wiesen und Wäldern. 

An vielen Plätzen können Sie herrliche Ausblicke über die Harzer Wälder genießen, besonders reizvoll sind Ausflüge zu den nahe gelegenen Talsperren und zum renaturierten Steinbruch.

Der staatlich anerkannte Luftkurort mit seinen ca. 500 Gästebetten bietet Ihnen ideale Urlaubsvoraussetzungen:

Schon im Ort beginnen gut ausgebaute und beschilderte Rad- und Wanderwege, so dass jeder (Rad)-Wanderer die Natur ringsum Wolfshagen im Harz genießen kann. Auch beginnt hier der Einstieg in die Mountainbike-Volksbank-Arena Harz. 

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Stadtteil Wolfshagen im Harz: Aussicht auf den Ort

Neben weiteren Freizeitmöglichkeiten ist Wolfshagen im Harz durch die zentrale Lage der ideale Ausgangsort, um jedes Ausflugsziel schnell und bequem zu erreichen - die historische Kaiserstadt Goslar ist nur 10 Autominuten entfernt und zahlreiche Harzer Ausflugsangebote für Groß und Klein lassen keine Wünsche offen.

Wolfshagen im Harz freut sich auf Ihren Besuch. Für weitere Informationen kontaktieren Sie gerne die Touristinformation. Die Anschrift und den Link zur Homepage finden Sie in der Randspalte.

Harzer Rotes Höhenvieh

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Harzer Höhenvieh Wolfshagen: Harzer Rotes Höhenvieh auf der Weide bei Wolfshagen im Harz

Das Harzer Rote Höhenvieh, kurz auch Harzer Rotvieh, weidet hauptsächlich auf den Harzer Bergwiesen, denen die Rinder ihren unverkennbaren Charakter verleihen. Seinen Ursprung findet das Harzer Rote Höhenvieh beim roten einfarbigen germanisch-keltischen Rind, woraus sich eine eigene Rinderrasse im Harz bildete. Diese Rinder gehören zu den ältesten Nutztierrassen. Das Harzer Rotvieh lässt sich sowohl an seiner rotbraunen Farbe, der weit herabhängenden Wamme und an der sehr hellen Schwanzquaste aber auch an den hellen Hörnern mit einer markanten schwarzen Spitze erkennen. Seine Zugleistung und seine Eignung zur Milch- und Fleischproduktion machen das Harzer Rote Höhenvieh zu einem sogenannten Dreinutzungsrind.

Seit den 1950er-Jahren wurde das Harzer Rotvieh immer wieder mit anderen Rassen gekreuzt, um unter anderem die Milchleistung zu stärken. Nachdem es vermehrt mit Angler Rindern gekreuzt wurde, war es zu Beginn der 1980er-Jahre nur noch eine Variante des Angler Rindes. Mit den wenigen verbliebenen ursprünglichen Tieren des Harzer Rotviehes begann man Mitte der 1980er-Jahre damit, dieser Entwicklung entgegenzuwirken und eine neue Generation des Harzer Rotviehes zu züchten. Trotz dieser Versuche ist das Harzer Rote Höhenvieh noch immer vom Aussterben bedroht.

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Harzer Höhenvieh Wolfshagen: Harzer Rotes Höhenvieh auf einer Weide nahe Wolfshagen im Harz

Doch seit dem Sommer 2014 lässt sich das Harzer Rote Höhenvieh auch wieder auf den Bergwiesen in Wolfshagen im Harz finden. Dort haben Sie von Anfang Mai bis zum Wintereinbruch jeden Donnerstag die Möglichkeit, vom "Kuhhirten" und Züchter Josef Spahn bei einem ca. 2-stündigen Spaziergang interessante Informationen über das Harzer Rote Höhenvieh und deren Geschichte zu erhalten.

In diesem Jahr startet die erste Führung am Donnerstag, 12.05.2016. Treffpunkt ist um 10:30 Uhr auf dem Parkplatz gegenüber der Schäderbaude; dieser befindet sich zwischen Wolfshagen im Harz und Lautenthal an der K35.

Für weitere Informationen, zum Beispiel Gruppenführungen, steht Ihnen die Touristinformation Wolfshagen im Harz gerne zur Verfügung.

 

Themenpfad "Spur der Steine"

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Logo Themenpfad "Spur der Steine": Logo des Themenpfads "Spur der Steine" rund um den renaturierten Diabas-Steinbruch in Wolfshagen im Harz

In Wolfshagen im Harz wurde von 1885 bis 1986 im Steinbruch auf dem Heimberg Diabas abgebaut, in den 100 Jahren insgesamt circa 25 Millionen Kubikmeter Gestein - geblieben ist eine über 30 ha große Folgefläche. Diabas ist ein hartes und kompaktes Ergussgestein, wegen seiner Färbung auch „Grünstein“ genannt, der schon in der Steinzeit für Äxte, Klingen oder Schaber benutzt wurde. Heutzutage wird der Diabas im Straßenbau, für Grabsteine oder Steinbildhauerarbeiten verwendet. Nach 1986 wurde das Steinbruchgelände renaturiert: es wurden ca. 53.000 Bäume und Sträucher gepflanzt. Aus Sicherheitsgründen ist der ehemalige Steinbruch für die Öffentlichkeit gesperrt – und eine vielfältige Natur hat sich dort eingefunden.

Heute ist der ehemalige Diabas-Steinbruch ein Biotop für seltene Pflanzen und Tiere. Sicht- und hörbar sind beispielsweise der Uhu und die Geburtshelferkröte, die von den Flachwasserteichen im Steinbruch profitiert. Erst auf den zweiten Blick entdeckt man kleinere Naturwunder, die heute im Biotop leben. Allein seine sehr große Vielfalt an seltenen Libellenarten macht den Steinbruch zu einer Besonderheit, weit über die Region hinaus.

Um zu zeigen, wie klein die Gegensätze zwischen Wald und Steinbruchbetrieb geworden sind und dass eine neue Natur entstanden ist, wurde der Rundweg „Spur der Steine“ entwickelt, der um das Steinbruchgelände herum führt. Hinweisschilder zeigen und erklären die Entwicklung von Wald und Steinbruch zum heutigen Lebensraum und ein Teil des Rundweges wird künftig als Lern-Pfad angelegt werden. Der Weg, der eine Länge von rund vier Kilometern hat, führt Sie über gepflegte Wanderwege und ist leicht zu begehen. Unterwegs bietet sich das Ausruhen und Innehalten in der Natur an. Aussichtpunkte laden ein, das Leben im Inneren des Steinbruchs zu beobachten.

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Brutfelsen Steinbruch Wolfshagen: Renaturierter Steinbruch Wolfshagen im Harz; Brutfelsen © Forstamt Seesen

Das Niedersächsische Forstamt Seesen als Grundeigentümer hat diesen Rundwanderweg geschaffen. Er vereint Wald, Wiesenlebensräume und das Steinbruchbiotop zu einem bemerkenswerten Gesamtlebensraum. Er macht es möglich, die vielfältige Natur, die örtliche Geschichte von Gestein und Steinbruch und deren heutige Bedeutung nahezu "live" neu zu erleben. Anhand des stehen gelassenen „Brutfelsens“ können Sie erkennen, wie tief damals gegraben wurde - der Felsen hat eine Höhe von 47 Metern!

Der Weg „Spur der Steine“ beginnt und endet am öffentlichen Parkplatz des Wolfshäger Sportplatzes in der Streittorstraße und ist ab Freitag, den 17. Juni 2016 für alle zugänglich.